Genug Holz vor der Hütte
Mit Speck fängt man Mäuse — Männer zum Tanzen zu bewegen, ist kein schwieriges Unterfangen; es bedarf lediglich des richtigen Köders.
Für Männer ist Tanzen kein Sport; genausowenig wie Golf spielen oder Kartendippeln. Beim Sport muss man keuchen, schwitzen, stinken. Dass viele Männer das beim Tanzen tun, überzeugt sie trotzdem nicht vom Haxlschwingen. Dabei ist Tanzen eine der gesündesten und effizientesten Sportarten wo gibt.
Traumbody
Das Herz-Kreislaufsystem wird beim Tanzen so angeregt, dass Bier und Käsekrainer schneller wieder den Weg an die Luft finden, als es der Diätinstustrie lieb ist. Durch die aufrechte Haltung werden Oberkörpermuskeln gschmeidig trainiert. Es muss niemand mehr mit Krapferln unterm Leiberl herumlaufen, bei denen man sich mitleidig fragt, wo der arme Mann denn diese fiese Beulenpest aufgrissen hat.
Das Gleichgewicht wird beim Tanzen auch trainiert. Das braucht man ja doch von Zeit zu Zeit. In der Dachstein-Südwand beim Klettern könnt’s sonst haarig werden — und man will sich ja nicht dastessen.
An Ausdauer legt man auch zu. Da haben die Herren dann gleich einen besseren Stand — bei den Frauen. Tanzen ist einfach das perfekte Rundum-Fitnessprogramm.
Am Ziel
Die Wiener Tanzschulen schreiben auf ihrer Homepage sogar, dass man während einer Stunde tanzen gleichviel Kalorien verbrennt, wie wenn man eine Stunde Holz hackt. Ich weiß zwar, dass man dafür nur 25 Minuten aufs Holz dreschen muss, aber trotzdem: Den Mann will ich sehen, der bei dieser Alternative nicht lieber in die Tanzschule wackelt — naja, kommt halt drauf an, wieviel Holz die Partnerin vor der Hütte hat.





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