Biographie

Guido Gluschitsch

Er ist nicht über Gebühr freundlich – er ist einfach nur vom Land”

Mag schon sein, dass ich der Ers­te war, der in Wien in die U-Bahn ein­steigt und alle freund­lich grüßt. Als ich einen Herrn dann fra­ge, ob der Sitz­platz neben ihm frei ist, drück­te mir sei­ne Stim­mung schon fast als Faust aufs Aug, hät­te mich mein Beglei­ter nicht mit der Erklä­rung geret­tet, dass ich vom Land sei.

In der Süd­stei­er­mark, in der ich gebo­ren wur­de und auf­ge­wach­sen bin, war es ganz nor­mal, jeden zu grü­ßen, wenn er älter war. Ja, ich bin vom Land – auch wenn man das heu­te, nach über 15 Jah­ren in Wien, nicht mehr hört und hof­fent­lich nicht sieht. Ich flüch­te­te vom Land in eine neue Welt – die der Medi­en. Und in der füh­le ich mich heu­te genau­so wohl, wie bei den sel­te­nen Aus­flü­gen zurück zu den Kern­öl-Abori­gi­nes.

Mei­ne Fas­zi­na­ti­on sind Wor­te und Moto­ren. Ich lebe vom Schrei­ben, und ich lebe fürs Fah­ren. Als Motor­jour­na­list kom­bi­nie­re ich bei­des – und irgend­wie weiß ich nie, ob ich gera­de mehr arbei­te, oder mehr Spaß habe. Aber damit habe ich gelernt umzu­ge­hen.

In den letz­ten Jah­ren hat sich durch das eige­ne Unter­neh­men ein wei­te­res span­nen­des Betä­ti­gungs­feld auf­ge­tan: die Kon­zep­ti­on von Außen­auf­trit­ten. Vie­len Unter­neh­men hilft der krea­ti­ve Blick von außen, um neue Absatz­märk­te direkt im Kern­ge­schäft zu fin­den – und es ist unglaub­lich, wel­ches zusätz­li­che Poten­ti­al man aus einem Unter­neh­men heben kann, indem man den Kun­den ins offe­ne Ohr spricht: Oft genügt es, sie ein­fach freund­lich zu grü­ßen – wie es am Land halt so üblich ist.


Gabriele Gluschitsch

Sie verläuft sich nicht — sie kennt nur einen anderen Weg”

Motor­rad­fah­ren schärft die Sin­ne. Und inzwi­schen habe ich mich auch schon dar­an gewöhnt, dass mir Hasen nach dem Leben trach­ten. Das ers­te Mal, als mir auf einer Moto­cross-Stre­cke ein Feld­ha­se von links die Vor­fahrt genom­men hat,

hat­te ich noch ordent­lich zu tun, dass ich mich nicht auf sei­nem Niveau wie­der­fand. Ich konn­te ja nicht ahnen, dass Hasen den Ben­zin­ge­ruch und die Motor­mu­sik genau so lie­ben wie ich und es vor­zie­hen, auf den prä­pa­rier­ten Pis­ten von A nach B zu hüp­fen, als sich durchs dich­te Gestrüpp dazwi­schen zu kämp­fen.

Aber der ein­fa­che Weg ist nicht immer der ziel­füh­ren­de. Mein Weg hat mich zuerst aus der wun­der­schö­nen Süd­stei­er­mark nach Graz und erst dann, vor fünf Jah­ren, hier­her nach Wien geführt.

Den Hang zur Fein­mo­to­rik leb­te ich schon in Graz aus. In einem Labor auf der Medi­zi­ni­schen Uni­ver­si­täts­kli­nik arbei­te­te ich dar­an, her­aus­zu­fin­den, wor­an es bei den Pati­en­ten krankt. Heu­te habe ich das Glück, Beruf und Lei­den­schaft ver­bin­den zu kön­nen.

Gemein­sam mit mei­nem Mann rücke ich im eige­nen Unter­neh­men Motor­rä­der und Autos ins rech­te Licht. Aber nicht nur die­se. Auch Unter­neh­men dür­fen wir dabei unter­stüt­zen, sich und ihre Leis­tun­gen in den Fokus zu stel­len. Wir machen das mit geschärf­ten Sin­nen und neu­en Zugän­gen. Denn manch­mal muss man neue Wege suchen, um ans Ziel zu kom­men, und nicht wie der Hase immer den aus­ge­tre­te­nen neh­men.


Wir zei­gen Ihnen ger­ne, wel­che Pro­jek­te wir bereits umge­setzt haben und mit wem wir zusam­men­ar­bei­ten durf­ten. Einen gro­ben Über­blick haben wir für Sie in unse­ren Referenzen erstellt.